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Versuch
9: Magnesiumbrand
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diesem Versuch soll demonstriert werden, warum man Metallbrände nicht mit Wasser
löschen darf. Bei einem Magnesiumbrand finden eine Fülle von Reaktionen statt: Magnesium oxidiert, Wasser verdampft ggf. explosionsartig, Wasserdampf reagiert mit dem Magnesium, der gebildete Wasserstoff verbrennt. Das entstehende Magnesiumoxid reagiert zum Hydroxid. Im Innern, wo Sauerstoffmangel herrscht, bildet sich Magnesiumnitrid, das sich mit Wasser zu Magnesiumhydroxid und Ammoniak umsetzt. |
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Sicherheit: Dieser Versuch ist nicht ungefährlich! Er ist unbedingt in Freien durchzuführen ! Alle Zuschauer müssen eine Schutzbrille tragen! Sicherheitsabstand von mindestens 4 - 5 m halten! Es spritzt glühend heißes flüssiges Magnesiummetall u.a. herum! Nicht direkt in das helle Licht des brennenden Magnesiums schauen ! Feste Arbeitsschutzhandschuhe tragen ! Entsorgung: Zu erkalteten Resten des Versuchs Wasser zugeben: dekantieren in Ausguss; feste Reste in Hausmüll. Vorsicht, es kann nach Ammoniak riechen. |
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Geräte / Chemikalien: Großes altes Backblech, darauf eine feuerfeste Platte (z.B. Dachziegel o.ä.), Magnesiumspäne; PE-Spritzflasche mit Wasser, die gut funktioniert; Zum Entzünden: Butangas-Lötbrenner oder Wunderkerze am Stiel. Gewarnt wird vor Labor-Butangas-Brennern, da bei Schräglage brennendes Flüssiggas auslaufen kann; Kehrblech und Besen zum Reinigen. |
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© Haupt / Möllencamp 11.02.2001 |
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